WEB WEB – Roberto Di Gioia live in concert

Beginn: 20 Uhr | Einlass: 18 Uhr

„Dance Of The Demons“, das zweite Album der deutschen Jazz-Supergroup WEB WEB, ist ein furioser Tanz mit den Dämonen – mal im positiven Soul-Jazz-Rausch wie bei „Land Of The Arum Flower“, das mit seiner ergreifenden Melodie an Ethopian Jazz der 60er Jahre erinnert, mal verrückt, entfesselt wie bei „Sandia“. Man spürt die Geschlossenheit, Intensität und Kraft, die sich als homogener Organismus aus einem Guss zu einem phantastischen Sound zusammenbraut.

Roberto Di Gioia (p, synth, perc), Tony Lakatos (sax), Christian von Kaphengst (b), Peter Gall (dr)

Roberto Di Gioia arbeitete mit zahlreichen Jazz-Legenden zusammen, wie z.B. mit Woody Shaw, Art Farmer, James Moody, Johnny Griffin, Charlie Rouse, Clifford Jordan, Clark Terry, Roy Ayers, Gregory Porter u.v.m. Anfang 1990 wurde er Mitglied in Klaus Doldingers Passport. Als Pianist machte er u.a. Aufnahmen mit Udo Lindenberg (MTV-Unplugged,2011), Charlie Watts („Music Of The Rolling Stones“, 2005), Console („Reset The Preset“, 2003), The Notwist („Shrink“ 1998, „Neon Golden“, 2002). Seit 2007 arbeitet er zusammen mit Samon Kawamura und Max Herre als KAHEDI: Max Herre („Hallo Welt“, 2012), Joy Denalane („Gleisdreieck“, 2017), u.v.m. Seine eigene Band MARSMOBIL (produziert von Peter Kruder) wird im Herbst ihr 4.Studioalbum
veröffentlichen.

Tony Lakatos stammt aus der berühmten Lakatos-Familie aus Budapest, Ungarn. Sein Vater war ein berühmter Geiger, ebenso sein jüngerer Bruder Roby. Er begann mit dem Saxofon-Spiel als er 15 Jahre alt war. Tony studierte auf dem Bela-Bartok-Konservatorium in Budapest, machte seinen Abschluß 1979 und spielte seither auf über 350 Jazzproduktionen weltweit mit, u.a. mit Al Foster, Kirk Lightsey, Randy Brecker, George Mraz, David Witham, Terri Lyne Carrington, Anthony Jackson. Tony war Mitglied der Band PILI PILI von Jasper Van´t Hof. Seit 1993 ist er Solist in der HR Radio-Bigband.

Christian von Kaphengst bekam mit 6 Jahren klassischen Klavierunterricht im Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz. Von 1988 bis 1995 studierte er Jazz-Kontrabass sowie Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule in Köln. Sein Jazzquartett „Cafe du Sport“ absolvierte im Auftrag des Goethe-Instituts Tourneen nach Pakistan, Indien, Türkei und Westafrika. Seit 1999 ist er regelmäßig Bassist von Patti Austin sowie der New York Voices für europäische Konzerte.
Von Kaphengst spielte u.a. mit Randy Brecker, Nat Adderley, Roy Hargrove, Joe Sample, Charlie Mariano, Katja Ebstein, Xavier Naidoo, Roachford, Yvonne Catterfeld.

Peter Gall gewann bereits in jungen Jahren erste Preise bei JugendJazzt und tourte mit dem Bundesjazzorchester unter Leitung von Peter Herbholzheimer. Er studierte an der Berliner Universität der Künste und am Jazz Institut Berlin bei John Hollenbeck. Gall absolvierte sein Masterstudium an der Manhattan School Of Music bei John Riley. Er arbeitete u.a. mit Seamus Blake, Ben Street, Gabriel Rios, Jasmin Tabatabai, Thomas Quasthoff, Peter Fessler.

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