Track4 Bigband feat. Jens Bunge (harp) & Marcia Bittencourt

Beginn: 20 Uhr | EInlass: 19 Uhr

Das Eröffnungskonzert der Jazztage 2020 spielt in diesem Jahr die IG Jazz Bigband Track4, die sich als Gast-Stars keine geringeren als die hervorragende brasilianische Sängerin Marcia Bittencourt und den begnadeten Mundharmonikaspieler Jens Bunge eingeladen hat. Jens Bunge, im Hauptberuf Pfarrer, ist ein ein international gefragter Festival Gast.

Leitung: Christian Schatka

www.track4bigband.de

Marcia Bittencourt

… ist Sängerin und Schauspielerin, geboren in Rio de Janeiro und studierte in der Schauspielfakultät Dulcina de Moraes, Brasília – DF Brasilien. Sie stand professionell auf der Bühne in der Hauptstadt Brasiliens und war festes Mitglied des Ensemble Commedia Futura – Tanztheater Hannover. 2010 startete ihre Solokarriere als Sängerin mit der CD “One Night Bossa”, eine Live-Aufnahme aus dem Theater „Glocke“ in Bremen. Im selben Jahr repräsentierte sie beim Black Art Festival in Atlanta den Bossa Nova und stand gemeinsam mit den Grammy-Preisträgern Rachel Ferrell, Cassandra Wilson und Ivan Lins auf der Bühne. Sie hat bisher vier CDs veröffentlicht – die letzte Produktion mit Kompositionen von Yorio da Costa und eigenen Texten trägt den Namen “Anjo Fugaz”, aufgenommen bei DRoom Studio. Sie arbeitet mit vielen bekannten Namen der deutschen Musikszene: Hervé Jeanne, Yorio da Costa, Oliver Gross, Giorgio Crobu, Lorenzo Petrocca, Nicolai Thein, Dirk Piezunka, Stephan Emig, Hans Malte Witte, Michael Arlt, Sebastian Netta u. a. Viele unterschiedliche Projekte zeigen wie facettenreich ihr Wirken ist.

Jens Bunge

Er ist der wahre Mann mit der Mundharmonika. Doch wie es ab und an geschieht, zählt auch in Bunges Fall der Prophet im eigenen Lande wenig. Im fernen Asien hat man das Potential des Mannheimers längst erkannt. Dort bespielt er nicht nur regelmäßig und seit vielen Jahren die großen Bühnen, dort schätzt man ihn als Vorreiter und Speerspitze, was das Vermengen von asiatischer, europäischer und amerikanischer Musikkultur anbelangt.

Jens Bunge blickt auf erfolgreiche Zusammenschlüsse mit Anke Helfrich, Ack Van Royen, Art Farmer, Bill Ramsey, Peter Herbolzheimer und Barbara Dennerlein zurück. In den höchsten Tönen schwärmt sein erklärtes Vorbild, Toots Thielemans, von seinem „vollen Ton, seiner Technik und Musikalität“, und auch das Jazz Podium schreibt begeistert: „Er bläst die Mundharmonika mit der Rasanz eines Bebop-Saxophonisten und dem vollen Ton der großen Balladenmeister.“

Seine musikalische Karriere beginnt der ordinierte evangelische Pfarrer und Religionslehrer, der bis heute in Mannheim seelsorgerisch tätig ist, in den 80ern während seines Studiums. 20 Jahre später zählt er weltweit zu den wenigen renommierten Schnuffelrutsch-Instrumentalisten und bespielt große Festivals in New York, Chicago, San Francisco, Montreal, Honolulu, Rio de Janeiro, Sydney, Singapur, Hongkong, Bangkok und Kapstadt.

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